Navigation

Musik- und Theaterabend des HoGy

Chor und Theater-AG boten den Zuschauern in der Stadthalle einen spannenden und kurzweiligen Abend.

Unter dem Motto „ Tempora mutantur - Die Zeiten ändern sich“ war der erste Teil des Abends der Musik gewidmet. Der Unterstufenchor begab sich auf eine musikalische Reise von Volksliedern über Schlager in die Welt moderner Popmusik. Unter der umsichtigen Leitung von Sylvia Knapp und von Peter Joas am Klavier begleitet war für jeden Geschmack etwas dabei: entweder traditionell („Hoch auf dem gelben Wagen“), schwungvoll („Die Affen rasen durch den Wald“) oder sprachlich virtuos („Alles nur geklaut“). Den Schülern von Klasse 5-7 war die Freude an der Musik deutlich anzumerken und die Zuhörer, die durch den gelungenen Musikmix bestens unterhalten waren, nahmen dies vergnügt und begeistert zur Kenntnis, was der Chor mit einer Zugabe honorierte.

Dass Wandel auch auf komische Weise erfolgen kann, zeigte die Theater–AG der Pestalozzischule und des Hohenstaufen–Gymnasiums unter der Leitung von Margarethe Kienzle, Angelika Baumeister und Gerald Schelle mit dem Theaterstück „Alice im Wunderland“. Dafür wurde die Phantasiewelt von Alice ins 21. Jahrhundert versetzt und auf moderne Art und Weise inszeniert. Den Sturz ins Kaninchenloch, das hektische Kaninchen, die arrogante Raupe, das leicht beleidigte Ei, der verrückte Hutmacher, die Königin – alle diese Figuren sind den meisten noch vertraut und wurden an diesem Abend auf humorvolle Art auf die Bühne gebracht. Manches in dem Stück erschien vollkommen abgedreht und irreal, in anderem glaubten wir plötzlich vertraute menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen wiederzuerkennen. Es ist ein Stück über die Frage nach dem eigenen Ich, über das Größerwerden und ein klares Plädoyer für die Macht der Phantasie. Vor allem aber war es ein Riesenspaß, was durch den begeisterten Zwischenapplaus des Publikums immer wieder deutlich wurde. Das einfache, aber wirkungsvolle Bühnenbild unterstützte die gelungene Darstellung.

Zum wiederholten Mal produzierten Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi-Förderschule und des Hohenstaufen-Gymnasiums gemeinsam eine Aufführung - eine Zusammenarbeit, aus der sich immer wieder überraschende Impulse ergeben.

So wurde wieder einmal ein gelungenes Programm auf die Beine gestellt und am Ende gab es viel Applaus für einen gelungenen Abend.